Heimatturm

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...beherbergt die "Heimatstube"


Im rechten Turm, dem "Heimatturm", ist heute die "Heimatstube" eingerichtet. Sie hält auf zwei Stockwerken wertvolle und interessante Zeitzeugen der verschiedensten Art zum Informieren, aber auch zum Bewundern und Staunen bereit.

Öffnungszeiten Heimatturm 2010:

"Heimatstube" im "Heimatturm" auf der Burgruine
Öffnungszeiten während der Saison 2012:

Klicken Sie auf den nachfolgenden Link:
oeffnungszeitenheimatturm.2012.pdf [174 KB] <-- Klick


10. September 2000, Tag des offenen Denkmals: Einen besseren Anlass konnte die Stadt für die Eröffnung der "Heimatstube" auf der Elsterberger Burgruine nicht wählen!
Die Idee für solch eine Einrichtung liegt weit zurück. Durch den Vogtländischen Heimatverein Elsterberg wurde das Vorhaben immer wieder angeschoben und durch viele fleißige Helfer schließlich zur Reife gebracht.
Den rechten Wehrturm, der nach dem Krieg der Unterbringung von Familien und später auch zweitweilig als Jugendherberge genutzt wurde, hat man komplett saniert.







"Heimatstube"
 


Die zahlreichen Exponate der "Heimatstube", darunter aufgebarbeitetes Material aus dem Archiv und auch neuerliche Schenkungen reichen vom Zinnbecher bis zum Hochrad vermitteln den Besuchern ein sehr anschauliches Bild vom Wandel der Zeiten, die auch dieser Ruinenturm überstand. Zu den Ausstellungsstücken gehören Bilder, Fotoalben, Schriften und dirverse Gegenstände, die über die Entwicklung der Burg sowie auch der Stadt Aufschluss geben. Der Fundus wird von Jahr zu Jahr vielseitiger.

Die "Freie Presse" berichtet in ihrer Serie URLAUB ZUHAUSE (6) über
den "Heimatturm mit Geschichte". Alles lesen... [60 KB] [<-- Link]



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14. Dezember 2005

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Am Eingang zur Heimatstube steht diese Pechpfanne (Griebenherd). Dieser historische Zeitzeuge stand in der Vergangenheit vor dem unter Denkmalschutz stehenden Gehöft Nr. 16 (Umgebindehaus aus dem Jahre 1747) im Elsterberger Ortsteil Noßwitz.


Empfehlung:
Besuchen Sie während der Saison auch die "Heimatstube". Die Öffnungszeiten erfahren Sie rechtzeitig im neuen Jahr auf dieser Homepage.


Hintergrundwissen:

Griebenherd
auch Pechstein, Pechpfanne.

Vorrichtung zur Gewinnung von Griebenpech, im Gegensatz zu dem in der Pechhütte gewonnenen Kesselpech. Griebenherd, ein quadratisch zugehauener Stein aus Granit oder Schiefer. Auf der Oberseite schüsselartige Vertiefung. An tiefster Stelle Bodenloch als Abfluß. Stand vor jeder Pechhütte. In die Schüssel gab der Picher den bei der Kesselpechgewinnung anfallenden Abfall aus Pech, Rinden- und Holzresten, »Griefen« oder »Grieben« geheißen, deshalb Griebenherd, um es anzuzünden. Das erhitzte Pech floß durch das Bodenloch in ein daruntergestelltes Gefäß. Beigemengte . . .

(Quelle: „Vogtland-Lexikon“, M.Blechschmid/ K.Walther, Chemnitzer Verlag, 1992)
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Lesen Sie den gesamten Beitrag als PDF hier:
Pechpfanne -Vogtländischer Griebenherd [70 KB]

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Vogtländischer Griebenherd * Repro großklicken

Gerd Richter aus Mohlsdorf, Webmaster der kommunalen Homepage der Gemeinde und Mitglied des ortsansässigen Heimat- und Geschichtsvereins, stellte freundlicherweise nachfolgende Dokumantation zur Verfügung:
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Die Geschichte der Pechsteine
Pechsteine - Pechpfanne - Griebenherd
Die Pechsiederei war besonders im Vogtland angesiedelt.
Eines der Gerätschaften war der Griebenherd oder Pechstein, ein, wie eine Schüssel ausgehöhlter Stein, meist aus Granit, von ca. 1 Meter Kantenlänge und einer Höhe von 30 bis 40 Zentimeter. In der Mitte der schüsselförmigen Ausbuchtung befand sich ein Loch zum ableiten des gewonnenen Pechs. Der Griebenherd war auf Steinen so aufgestellt, das ein ...
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Lernen Sie den gesamten Beitrag als PDF kennen:
Pechsteine - Pechpfanne - Griebenherd [138 KB]


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